Psychosoziale Beratung und Unterstützung geflüchteter Menschen

Viele der aus ihren Heimatländern geflüchteten Menschen haben in ihrer Heimat furchtbare Gewalt gesehen oder selbst erfahren. Sie mussten ihre Heimat ohne Hab und Gut von jetzt auf gleich verlassen.

Sie waren diesen Situationen schutzlos ausgeliefert. Manche von ihnen waren bereits schon vor der Flucht seelisch erkrankt. Für die Chance auf echte Teilhabe in unserer Gesellschaft müssen zunächst alte „Wunden“ versorgt werden.

Durch zeitnahe und niederschwellige Beratung und Betreuung muss die drohende Entwicklung oder Chronifizierung einer psychischen Erkrankung unbedingt sichergestellt werden.

Hierfür bietet die PHG, unterstützt durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, folgende Hilfsangebote an:

  • Beratungsgespräche zur psychosozialen Unterstützung und Stabilisierung
  • individuelle Planung notwendiger Hilfen oder Vermittlung weitergehender Hilfen
  • Psychosoziale Alltagsbegleitung (z.B. Begleitung zu Ämtern, Ärzten, gemeindepsychiatrischen Angeboten)
  • Gruppenangebote im SPZ zur seelischen Stabilisierung unter Beteiligung eines sprachkompetenten Alltagsbegleites
  • Vermittlung in das Regelsystem gemeindepsychiatrischer Hilfen oder örtlichen Hilfeangeboten (Psychotherapie, Suchthilfe, Familienhilfe)

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PHG suchen hierzu die geflüchteten Menschen auf und schauen sensibel, wem sie ihre Hilfe anbieten können. Außerdem besteht selbstverständlich die Möglichkeit, dass sich Geflüchtete oder Menschen aus dem Umfeld der Betroffenen an die PHG wenden.