Seit August 2011 gibt es eine engere Kooperation zwischen dem Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadt Duisburg (SPDi) und der PHG Duisburg, seitdem steht dem SPDi ein Raum in der PHG Duisburg, im Sozialpsychiatrischen Zentrum Nord (SPZ), zur Verfügung. Damit ist Frau Thiel als Mitarbeiterin des SPDi-Nord, verantwortlich für den Stadtbezirk Marxloh, weiterhin unweit ihrer alten Wirkungsstätte präsent ist. Und auch die anderen Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes, die für den Duisburger Norden verantwortlich sind, legen sich schon einmal einen Termin ins SPZ Nord. Für die betroffenen Menschen sind die Wege dorthin eben näher als nach Ruhrort.

Bis zur Mitte des Jahres war der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Duisburg (SPDi) an vier Standorten in Duisburg tätig. Seit dem 01.07.2011 sind alle Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes im Medical Center in Duisburg-Ruhrort zu erreichen. Damit wurde die räumliche Präsenz des Sozialpsychiatrischen Dienstes in den verschiedenen Sozialräumen aufgegeben.

Im Vorfeld wurde ein Modell ausgehandelt, das für drei Jahre gelten soll. Die entstehenden Synergien der Kooperation zwischen dem Sozialpsychiatrischen Dienst und der PHG sollen laut Vertrag „zu einer weiteren Optimierung der Angebotsstruktur führen.“ Diesem Modell liegt die Erkenntnis zu Grund, dass sich die Aufgaben des Sozialpsychiatrischen Dienstes und des Sozialpsychiatrischen Zentrums ergänzen. Gemeinsam soll die Arbeit beider Institutionen besser vernetzt und Doppelleistungen reduziert werden.

Durch die kurzen Wege wird die Zusammenarbeit einfacher und schneller. Zurzeit gibt es beispielsweise eine gemeinsame Angehörigengruppe, eine offene Sprechstunde für Menschen aus dem Duisburger Norden sowie Beratungsangebote in Bezug auf gesetzliche Betreuungen. Darüber hinaus steht der Arzt des Sozialpsychiatrischen Dienstes den Mitarbeitern des Sozialpsychiatrischen Zentrums regelmäßig für Fallbesprechungen und medizinische Fachfragen zur Verfügung.